Elastomertechnik
Flohreus GmbH
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Aufblasbare Dichtungen mit Ecken

Oft werden aufblasbare Dichtungen als endlos vulkanisierter Ring gefertigt, der sich in runde Formen einbauen lässt, aber auch in rechteckigen Bereichen, bei denen die Ecken mit einem Radius abgerundet wurden. Dabei muss der für jede Profilform ermittelte Mindestradius eingehalten werden, um ein Stauchen des Materials zu verhindern. (Den Mindestradius zu allen unseren Profilen können Sie unserer Seite "Übersicht-Profile" entnehmen.)
In manchen Fällen ist eine Abrundung der Form nicht möglich oder nicht gewünscht; dann können wir für Sie auch aufblasbare Dichtungen mit Ecken fertigen.

 

90°-Eck-Verbindungen

Für den Einsatz von Dichtrahmen, die axial abdichten, eignet sich eine 90°-Eckvulkanisation. Dabei wird das verwendete Profil mit einem 45°-Winkel in der richtigen Länge abgeschnitten und mit einem gegengleich gefertigten Profilstück zusammen vulkanisiert. Dadurch lassen sich "spitze" Rahmenecken erzeugen. Allerdings lassen sich nicht alle Profilarten auf diese Weise verbinden und die Ausdehnung im Bereich der Ecken ist je nach Profil geringer als in den Dichtungsgeraden. Bei der Wahl eines Profils mit einer höheren Hubkapazität, als der benötigten, stellt dies jedoch bei der Abdichtungesleistung kein Problem dar.

  

 

Formvulkanisierte Eckverbindungen

Sollte bei axialer Abdichtung die durchgängig gleichmäßige Ausdehnung Voraussetzung sein, lassen sich formvulkanisierte Ecken in die Dichtung einbauen. Hierbei werden die geraden Seitenteile aus vorextrudiertem Profil miteinander verbunden, indem die Ecken direkt anvulkanisiert werden. Dabei wird am äußeren Eckenrand ein leichter Radius ausgebildet. Auch bei Profilformen, die eine Eckausformung im 90°-Winkel nicht erlauben, lässt sich diese Technik anwenden.

 

 

Anvulkanisierte Ecken

Auch bei aufblasbaren Dichtungen mit radialer Ausdehung wird der Einsatz von Ecken benötigt.
  

Bei einer Ausdehnung radial nach innen fungieren die anvulkanisierten Eckern weniger als abdichtendes Element, sondern als Stütze für den Profilteil. Dabei lässt sich die Dichtung in die Nut einkleben, aber auch durch technische Ergänzungen zusätzlich stabilisieren. Die Einhaltung des Mindestradius des Profiltyps ist auch hier entscheidend, um ein Stauchen des Material zu verhindern.

  
Im Gegensatz dazu werden bei der Ausdehnung radial nach außen durch den mit Druck erzeugten Hub im Profil die Ecken verschoben, um eine abdichtende Wirkung zu erzeugen. Auch hier muss ein passender Übergang zwischen den Eckmaßen und dem Mindestradius des Profiltyps hergestellt werden.
Dabei lassen sich auch Kombi-Ecken fertigen, bei der die äußere Schicht härter gewählt wird, um ein leichteres Gleiten in die Ecke zu gewährleisten, während das Eckeninnere weicher bleibt, um die Ausdehnfähigkeit der Dichtung im Radiusbereich nicht zu reduzieren.
  

Eine Kombination von zwei oder mehr aufblasbaren Dichtungen mit anvulkanisierten Ecken, die zusammenarbeiten, finden ihren Einsatz zum Beispiel bei Segmenttoren (bitte die Lautsprecher einschalten):

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